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4 Min. Lesezeit

19. Januar 2026

Rankscale: Ein AI Visibility Tool für Profis

Jörg Zimmer
Jörg Zimmer SEO & SEA Experte
LinkedIn Story
Rankscale AI Visibility Tracker – KI-Sichtbarkeit in 17 LLMs messen

Wichtigste Erkenntnisse

  • Rankscale trackt Sichtbarkeit in 17 verschiedenen LLMs – jedes Modell bewertet deine Marke unterschiedlich, dein Blindflug hat ein Ende.
  • Die Sentiment-Analyse zeigt, ob KIs dich als Experten empfehlen oder in negativem Kontext erwähnen – das ist der echte Game-Changer.
  • Wer jetzt die Datenhoheit über seine KI-Sichtbarkeit gewinnt, setzt die Standards für morgen.

Moin! 🌻

Die große Frage im GEO-Zeitalter ist nicht mehr nur: Auf welcher Position stehe ich bei Google? Die neue, viel existenziellere Frage lautet: Wie sichtbar bin ich in ChatGPT, Perplexity, Claude und Co. – und was erzählen die KIs über mich?

Bisher war das ein totaler Blindflug. Man hat ab und zu mal ChatGPT gefragt: “Kennst du Jörg Zimmer als SEO-Experten?” Wenn die Antwort passte, hat man sich gefreut. Wenn nicht, wusste man nicht einmal warum. Keine Daten, keine Vergleiche, keine Historie.

Genau hier setzt Rankscale an. Ich nutze es parallel zu SE Ranking, um sowohl klassische Rankings als auch moderne KI-Antworten im Blick zu behalten.

Rankscale im echten Praxis-Test

Ich habe mir das Tool aus Österreich über mehrere Wochen hinweg genau angeschaut und meine eigene Domain sowie die Projekte einiger Kunden durch die Mangel gedreht. Was das Tool wirklich liefert:

FeatureWas es zeigtWarum es wichtig ist
Citation TrackingOb und wie du in LLM-Antworten erwähnt wirstGrundlage jeder GEO-Strategie
Sentiment-AnalysePositiv / neutral / negativ erwähnt?KI-Reputation-Management
17 LLM-CoverageChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity, You.com u.a.Jedes Modell tickt anders
WettbewerbsvergleichWer wird statt dir genannt?Identifiziert Content-Lücken
Historisches TrackingTrendverlauf über ZeitZeigt ob Maßnahmen wirken

Der Sentiment-Check: Der absolute Game-Changer

Das ist für mich das herausragende Feature. Die KI erwähnt dich – aber wie? Sagt Claude, du seist ein zuverlässiger SEO-Experte? Oder taucht dein Name in einem negativen Kontext auf (“XY ist teuer und langsam”)? Dieses Sentiment-Tracking ist für das E-E-A-T-Reputation-Management in der KI-Ära überlebenswichtig.

Jörgs SEO-Klartext (LinkedIn Insights)

"Wir stehen am Anfang einer Revolution. Wer jetzt die Datenhoheit über seine KI-Sichtbarkeit gewinnt, setzt die Standards für morgen. Es ist wie 2005, als die ersten SEO-Tools kamen. Die, die damals gelacht haben, haben heute keine Agentur mehr."

Warum 17 LLMs und nicht nur ChatGPT?

Weil jedes dieser Modelle auf anderen Trainingsdaten basiert und unterschiedliche Quellen priorisiert. Wer in Perplexity sichtbar ist, muss es in ChatGPT noch lange nicht sein. Wer in Google Gemini als Experte gilt, kann bei Claude völlig unbekannt sein.

Das ist kein akademisches Problem. Deine Zielgruppe nutzt verschiedene KI-Tools. Wenn du nur ChatGPT trackst, übersiehst du einen erheblichen Teil deiner potenziellen KI-Sichtbarkeit.

Community-Feedback: Zwischen Euphorie und gesunder Skepsis

Ich habe meine ersten Ergebnisse auf LinkedIn geteilt. Die Reaktionen waren bezeichnend für unsere Branche:

Einige Kollegen: “Endlich ein Tool, das Ordnung ins Chaos bringt!”

Andere, skeptischer: “Noch ein Abo? Brauchen wir das wirklich?”

Meine ehrliche Antwort an die Skeptiker: Es kommt auf dein Business an. Für das kleine lokale Business – nein, es gibt Wichtigeres. Für alle, deren Kunden B2B-Entscheidungen auf Basis von KI-Recherchen treffen – ja, klar.

In meiner SEO-Sprechstunde zeige ich Kunden oft live, was Rankscale ausspuckt. Die Gesichter, wenn sie sehen, wie unterschiedlich die KIs ihre Marke bewerten, sprechen Bände.

Lohnt es sich? Der Tacheles-Check

Was mir an Rankscale gefällt: Der Fokus. Sie versuchen nicht, noch ein schlechtes Keyword-Tool zu sein. Sie konzentrieren sich vollständig auf AI Visibility. Das Team aus Österreich liefert schnellen Support und die Roadmap ist vielversprechend.

SEO ist heute multi-dimensional. Google ist wichtig, aber nicht mehr alles. Tools wie Rankscale helfen, die unsichtbaren Strömungen der KI-Welt sichtbar zu machen – und damit strategisch beherrschbar.

ALOHA 🌻! 🌻

Willst du deine KI-Sichtbarkeit kennen?

Hör auf zu raten und fange an zu messen. Mit Rankscale trackst du deine Reputation in 17 LLMs und mit SE Ranking sicherst du deine Basis-Sichtbarkeit bei Google.

Jetzt Rankscale testen
? Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was genau trackt Rankscale und wie funktioniert es?
Rankscale fragt regelmäßig 17 verschiedene LLMs (darunter ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity, You.com) mit relevanten Suchanfragen für deine Nische ab und protokolliert, ob und wie deine Marke oder Domain in den Antworten auftaucht. Das Tool unterscheidet dabei drei wichtige Dimensionen: ob du überhaupt erwähnt wirst (Citation), wie du erwähnt wirst (Sentiment: Experten-Empfehlung vs. neutraler Verweis vs. negativer Kontext) und im Vergleich zu welchen Wettbewerbern du genannt oder übergangen wirst.
Lohnt sich Rankscale für jedes Business?
Ehrliche Antwort: Nein. Für das kleine Caf um die Ecke ist lokales SEO und ein gepflegter Google Maps-Eintrag viel wertvoller. Rankscale lohnt sich klar für Freelancer und Berater die ihre persönliche Brand aufbauen, für E-Commerce-Marken in wettbewerbsintensiven Märkten, für Agenturen die ihren Kunden KI-Sichtbarkeitsreports anbieten wollen, und für alle B2B-Unternehmen deren Kunden Kaufentscheidungen auf Basis von KI-Recherchen treffen.
Was kostet Rankscale und wie ist die Kosten-Nutzen-Rechnung?
Im Jahresplan (mit aktuell 15% Rabatt) landest du beim Pro-Plan bei ca. 84€ pro Monat für 1.200 Credits. Das ist kein Kleingeld. Aber wenn du in einem kompetitiven Markt unterwegs bist und nicht weißt, was KIs über dich erzählen, dann ist das die teuerste Unwissenheit, die du dir leisten kannst. Wenn ein Kunde fragt 'Warum empfiehlt ChatGPT immer unseren Konkurrenten?', willst du nicht mit den Schultern zucken.
Kann ich GEO-Strategie ohne ein Tool wie Rankscale betreiben?
Du kannst – aber es ist, als würdest du eine SEO-Kampagne ohne Google Search Console fahren. Technisch möglich, praktisch ein Blindflug. Ohne Daten weißt du nicht, ob deine GEO-Maßnahmen wirken, welche KIs dich bereits kennen, und wo Wettbewerber dich überflügeln. Manuelle Stichproben ('Hey ChatGPT, kennst du mich?') sind unrepräsentativ, nicht reproduzierbar und geben dir kein Trendgefühl. Rankscale ist der Unterschied zwischen Gefühl und Daten.

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Jörg Zimmer - SEO & SEA Experte

Über den Autor: Jörg Zimmer

Jörg Zimmer ist SEO- und SEA-Freelancer aus Berlin Spandau mit über 24 Jahren Erfahrung ("Digitaler Dinosaurier"). Er hilft Unternehmen, den "Pfusch am Bau" zu beenden, durch Tacheles-Beratung sichtbar zu bleiben und Ranking-Verluste in Umsätze zu verwandeln.