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5 Min. Lesezeit

4. August 2026 (Zuletzt aktualisiert: 14. August 2026)

KI-generierte Website: Kennzeichnungspflicht?

Jörg Zimmer
Jörg Zimmer SEO, GEO, AI Visibility Freelancer
LinkedIn Story
Jörg Zimmer betrachtet seine KI-generierte Website

Wichtigste Erkenntnisse

  • Eine vollständig mit KI-Agenten generierte Website weckt rechtliche Fragen bezüglich des EU AI Acts.
  • Laut Experten steht das Täuschungsrisiko (Deepfakes) im Vordergrund, nicht der reine Automatisierungsgrad.
  • Für redaktionell geprüfte Texte ohne Täuschungsabsicht besteht meist keine strikte Kennzeichnungspflicht.

Diese Diskussion wurde von mir auf LinkedIn am 04.08.2026 gestartet:

💬 Jörg Zimmer 🌻 (LinkedIn Insights/Kommentar)

AI generierte Website zu 100% mit Agenten erstellt. Muss ich da was kennzeichnen?

Das Bild ist echt. Der Typ da an der Seite bin ich. Auf dem Screen zu sehen meine AI Website. Vollständig mit Hilfe von KI Agentensystemen erstellt.

Hier die Story:

Entstanden aus der Idee mehr aus meinen LinkedIn Beiträgen rauszuholen und die Texte, Bilder dorthin zu übernehmen. Mittlerweile angewachsen auf 200 Unterseiten mit Blog, Glossar und Katzenbildern.

Plötzlich wieder Bock auf eigene Projekte bekommen. Alle SEO Hausaufgaben zu 100% abgerarbeitet und dann festgestellt mit diesem AI kannste eigentlich alles machen wo früher Ressourcen fehlten.

Dann den Wunsch zu 100% AI Readyniss erwacht und das Projekt zum Leuchturm aufgebaut. Gerade noch voll dabei und diese Reise / Forschung hier auf LinkedIn dokumentiert.

Für die Tech Freaks mein jetziges Setup: Anfänglicher Aufbau von Cloude Code durch Maximiliam Muhr, gestartet als SEO freundliches Astro Framework mit minimal Javascript, GitHub dazwischen für Versionskontrolle.

Mittlerweile seit ein paar Monaten von mir befeuert mit Google Antigravity und Gemini, erst AI Pro nun AI Ultra Abo zu 99€ pro Monat. Die Verzahnung mit den anderen Google Tools macht einen riesen Vorteil. Außerdem gibt es überall Zauberknöpfe und Premium Versionen in den Tools die ich sowieso von Google bereits nutze. Gmail, Docs und YouTube zum Beispiel.

Ich prüfe alle Inhalte auf der Website. Die Bilder sind wenn Menschen darauf sind alle echt und nur übernommen. Die Infografiken sind komplett per Nano Banana generiert. Manche Texte und das Glossar kommen aus der KI.

Mit dem Suchwort “Jörg Zimmer SEO” findest du die Website und die Katzenbilder.

Muss ich da nun irgendwas kennzeichnen?

Die Frage trifft den Nerv der Zeit. Der EU AI Act sorgt für massive Verunsicherung.

Doch wie sehen es andere Experten? Muss man nun jeden KI-Text markieren?

💬 Christian Bennefeld (LinkedIn Insights/Kommentar)

Wenn Du die redaktionelle Verantwortung für die Inhalte trägst und keine Deepfakes zeigst, musst Du auch nichts kennzeichen. So einfach ist das. Aber Transparenz tut nicht weh und ich persönlich finde es gut und richtig, offen mit dem Einsatz von KI umzugehen.

Genau das ist der springende Punkt. Redaktionelle Verantwortung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterscheidung zwischen Texten und Bildern.

💬 Stefan Niesche (LinkedIn Insights/Kommentar)

Deine KI-Texte bleiben straffrei, solange du behauptest, du hättest sie alle brav gelesen und für gut befunden. Aber deine bunten Nano-Banana-Infografiken? Die schreien nach dem EU-AI-Sticker.

Ein berechtigter Einwurf. Aber geht es wirklich um jede Infografik?

Nein. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Täuschungsrisiko.

💬 Sven Badalyan (LinkedIn Insights/Kommentar)

Täuschungsrisiko, nicht Automatisierungsgrad, ist die richtige Grenze für Kennzeichnung. In der Security markiert man nicht jeden maschinell ausgeführten Prozess, sondern jene Stellen, an denen eine Trust Boundary überschritten wird. Bei einer Website liegt sie dort, wo synthetische Personen, vermeintliche Erfahrungen oder erfundene Evidenz reale Herkunft suggerieren. Entscheidend ist, ob die AI-Herkunft die Interpretation des Nutzers materiell verändert.

Das bringt es exakt auf den Punkt. Solange keine realen Fakten vorgetäuscht werden, ist der KI-Einsatz eine reine Arbeitserleichterung.

Gleichzeitig warnt Sven Badalyan aber auch vor der extremen Abhängigkeit von Tools wie Google Gemini, da durch proprietäre Systeme die Switching Costs steigen.

💬 Ronny K. (LinkedIn Insights/Kommentar)

Ich verstehe diese Aufregung absolut nicht. 🤷‍♀️ Habt ihr wirklich so viel Angst vor dieser KI Kennzeichnung? Oder ist es die Angst, dass euch ein Mitbewerber was reinwürgen könnte? [...] Was sollen also diese ganzen "Selbst-Regulierungen" wirklich? Eine Unternehmenskultur schaffen, die jeden Tag noch mehr Angst haben muss, nicht durch einen Mausklick eine horrende Abmahnung oder Anwaltsrechnung auszulösen?

Angst vor Abmahnungen ist der falsche Treiber für Innovation.

Wer seine Agent Readiness ernst nimmt und KI-Content strategisch einsetzt, muss sich nicht verstecken. Letztlich entscheidet das E-E-A-T Profil über den wahren Wert des Contents, nicht die Frage, ob eine Tastatur oder ein Agent den Text getippt hat.

Diskutiert dieses Thema gerne weiter oder bucht euch direkt eine SEO Sprechstunde für individuelle Analysen.

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? Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich KI-generierte Texte auf meiner Website kennzeichnen?
Laut Expertenmeinungen gibt es für reine Textinhalte meist keine strenge Kennzeichnungspflicht, solange du die redaktionelle Verantwortung übernimmst und keine Täuschung vorliegt.
Ist ein Hinweis bei KI-Bildern notwendig?
Besonders bei hyperrealistischen Bildern oder Deepfakes ist eine Kennzeichnung durch den EU AI Act vorgeschrieben. Bei harmlosen Infografiken reicht oft Transparenz.
Ist Automatisierung durch Agenten strafbar oder kennzeichnungspflichtig?
Nein. Der Grad der Automatisierung durch KI-Agenten ist nicht das Problem. Die gesetzliche Grenze liegt beim Täuschungsrisiko (Deepfakes, erfundene Evidenz).
Hat KI-Content negative Auswirkungen auf das SEO Ranking?
Solange der Inhalt hochwertig, nutzerzentriert und hilfreich ist, wertet Google ihn nicht ab. Entscheidend ist das E-E-A-T Profil, nicht ob der Text getippt oder generiert wurde.

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Jörg Zimmer

Über den Autor: Jörg Zimmer

Jörg Zimmer ist SEO, GEO, AI Visibility Freelancer mit 25 Jahren Erfahrung als Algorithmus Experte und heute Unternehmensberater für digitale Sichtbarkeit.