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5 Min. Lesezeit

23. Juli 2026 (Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2026)

Agentic SEO: Warum GEO eine eigene Disziplin ist

Jörg Zimmer
Jörg ZimmerSEO, GEO, AI Visibility Freelancer
LinkedIn Story
Agentic SEO Infografik

Wichtigste Erkenntnisse

  • Agentic SEO optimiert für die agentische Nutzererfahrung, nicht nur für die menschliche.
  • Es bedarf neuer Metriken, neuer Protokolle und neuer Tools, die über das klassische SEO hinausgehen.
  • Wer GEO ernst nimmt, muss es als eigene Disziplin behandeln – und dafür entsprechendes Markenbudget allokieren.

Moin! 🌻

Diese Diskussion wurde von mir auf LinkedIn am 23.07.2026 gestartet:

💬 Jörgs SEO-Klartext (LinkedIn Insights)

Wer als SEO dieses GEO so nebenbei mitmacht ist nicht viel besser als die Webdesigner die SEO so nebenbei mitmachen.

Jetzt hate mich doch nicht dafür. Wenn es dich schmerzt hab ich vielleicht Recht.

Wenn du GEO auch ohne Website betreiben kannst wie kann es dann SEO heißen?

Es ist eine eigene Disziplin:
👉 viel größer als reines SEO
👉 neue Metriken, neue Protokolle
👉 neue Tools, neue Methoden, neues Budget

Jetzt sträub dich doch nicht dagegen. Die Tür zum Markenbudget ist gerade für dich auf. Du wolltest immer den gesamten digitalen Fußabdruck optimieren? Alle Entitäten, alle Kanäle und all die Sachen die außerhalb der eigenen Website für gutes SEO zuständig sind? Dann ist das deine Chance.

Erkunde dieses GEO aus technischer, inhaltlicher und strategischer Sicht und du wirst folgendes feststellen:
👉 viel größer als reines SEO
👉 neue Metriken, neue Protokolle
👉 neue Tools, neue Methoden, neues Budget

Du könntest jetzt sagen "wir SEOs mussten uns schon immer updaten". Ok. Richtig. 8-12 Google Core Updates pro Jahr ist ein hartes Pensum. Nur diesmal optimieren wir vielleicht nicht die menschliche Nutzererfahrung, sondern die agentische Nutzererfahrung. Das ist ein ganz neuer Kunde und Denkansatz.

Menschen SEO ist die Basis und die Hausaufgaben daraus sind als aller erstes zu tun. Ja, da bin ich bei dir. Agentic SEO ist der Baustein und eine eigene große Disziplin obendrauf. Nebenbei mitmachen ist halt wie der Webdesigner ohne jegliches SEO Verständnis.

Habe fertig.

Es ist der Elefant im Raum der Suchmaschinenoptimierung: Wie gehen wir mit der Welle der Generative Engine Optimization (GEO) um?

Viele SEOs wehren sich gegen den Begriff und degradieren ihn zum Buzzword. Michael Schöttler fand in den Kommentaren klare Worte dazu:

💬 Michael Schöttler (LinkedIn Kommentar)

SEO, GEO und AI Search sind drei grundlegend andere Bausteine und gehören getrennt betrachtet. Ein sauberes Webdesign fließt auch in SEO mit ein ist aber kein SEO. Alle drei Bausteine können von einer Person gemacht werden wenn sie Ahnung hat, oder eben auch von Spezialisten. Das ist nicht neu und war schon immer so. Bisher waren die SEOs die Spezialisten und wenn sie nun ohne Ahnung auch GEO und AI Search anbieten ohne Ahnung zu haben sind es Ebene die Webdesigner die SEO damals angeboten haben und keine Ahnung hatten. Darum prüfe wer sich bindet oder Geld ausgibt 🤣

Maik Schindler hat den strategischen Vorteil der neuen Begrifflichkeit hervorgehoben:

💬 Maik Schindler (LinkedIn Kommentar)

Ich dreh den Spieß mal um: Die spannende Frage ist nicht, ob GEO eine eigene Disziplin ist, sondern warum wir plötzlich Budget für etwas bekommen, das seit fünfzehn Jahren zu unserem Job gehört. Entitäten, Erwähnungen, Sichtbarkeit außerhalb der eigenen Domain: das war nie nebenbei, das war immer der Teil von SEO, für den es nie ein eigenes Budget gab. [...] Wenn ein neues Label die Tür zum Markenbudget öffnet, nehme ich das Label gern. Der Fehler wäre, daraus ein neues Silo zu bauen, obwohl die Hausaufgaben in denselben Teams liegen.

Philipp Michel bestätigte diese Transformation eindrücklich:

💬 Philipp Michel (LinkedIn Kommentar)

Ich hab vor dem guten Jahr auch noch dran festgehalten, dass GEO nur SEO in fancy ist. Mittlerweile ist alles soweit fortgeschritten, dass es tatsächlich keine Diskussion darüber geben kann, dass GEO eine andere Disziplin ist. SEO ist dennoch die Grundlage, GEO ist die weiterführende Disziplin, die ohne SEO nicht funktioniert.

Aber was genau gehört zu diesem technischen “GEO-Unterbau”? Thomas Klaschka lieferte eine geniale Auflistung der technischen Herausforderungen:

💬 Thomas Klaschka (LinkedIn Kommentar)

Bei GEO denke ich während Website-Entwicklung und SEO-Betreuung vorrangig an technische GEO. Zum technischen SEO-Unterbau implementiere ich für KI-Bots parallel dazu: - llms.txt als KI-Version der sitemap.xml – plus Enrichments zu Personen, Unternehmen, ... - Markdown-Mirrors als maschinenlesbare Kopien zumindest der Money-Pages - Grounding-Pages als um Marketing-BlaBla bereinigte Faktenseiten. Dazu akribisches Schema-Markup.

Das ist exakt der Punkt. Wer diese Protokolle nicht auf dem Radar hat, verliert die Sichtbarkeit bei den neuen LLMs (wie ich es in meinem Artikel zum Cloudflare Agent Readiness Scan gezeigt habe).

Martin Pickert fasste den Scope von GEO am Ende grandios zusammen:

💬 Martin Pickert (LinkedIn Kommentar)

So ist es. SEO und GEO haben außer der Phonetik und paar gemeinsamer Onpage Maßnahmen nicht viel gemeinsam. SEO löst ein Traffic-Optimierungsproblem. GEO ist strategische Unternehmenskommunikation. SEO findet irgendwo bei Marketing statt. GEO bringt die halbe C-Level-Etage an einen Tisch.

Lasst uns diese Chance nutzen, anstatt krampfhaft an den Begriffen von gestern festzuhalten.

ALOHA! 🌻✌️

💬 Jetzt an der Diskussion teilnehmen!

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? Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist GEO nicht einfach nur SEO in fancy?
Nein. SEO löst ein Traffic-Optimierungsproblem auf der eigenen Website. GEO ist strategische Unternehmenskommunikation im gesamten digitalen Raum, inklusive Markenaufbau und Entitäten-Management für KI-Systeme.
Warum braucht es dafür neues Budget?
Weil die Optimierung des gesamten digitalen Fußabdrucks (Branding, PR, Third-Party-Plattformen) extrem aufwendig ist. Endlich gibt es durch das Label 'GEO' den Hebel, um Budgets für Maßnahmen freizumachen, die früher stiefmütterlich behandelt wurden.

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Jörg Zimmer

Über den Autor: Jörg Zimmer

Jörg Zimmer ist SEO, GEO, AI Visibility Freelancer mit 25 Jahren Erfahrung als Algorithmus Experte und heute Unternehmensberater für digitale Sichtbarkeit.